VollWerkstudium für´s Handwerk

GestalterInnen im Handwerk gestalten qualitativ hochwertige Lebensräume im Innen- und Aussenbereich. Sie entwerfen Produkte und Dienstleistungen nach den Prinzipien nachhaltiger Designqualität, und solider Fertigungstechnik.

Dabei können sie unmittelbar auf individuelle Anforderungen reagieren. Ihre fundierten handwerklichen Kenntnisse ermöglichen die gewünschte Einheit von Entwurf und Fertigung, dem Grundprinzip überlieferter, traditioneller Handwerkskunst.

Weiterbildung für Handwerker garantiert praxisnah

Aufbau des Studiums

Das Studium dauert vier Semester. Es ist in folgende Bereiche aufgegliedert:

Kenntnisse 1 Semester Grundstudium 2. Semester Aufbaustudium
Farbe Phänomene
Farbwirkung und -wahrnehmung
Farbsysteme
Kontrastwirkungen
Raumveränderung
Formveränderung
Zeichnen Perspektive
Punkt - Linie - Fläche
Räumlichkeit, Plastizität
Perspektive
Innenraum
Aussenraum
Naturstudium
Form und Gestalt
(Grundlagen der Produktgestaltung)
Flächengestaltung
Proportionslehre
Struktur
Reliefgestaltung
Volumengestaltung
Raumgestaltung
Projektaufgabe
Kulturgeschichte Antike bis Mittelalter Mittelalter bis Industrialisierung
Kenntnisse 1 Semester Grundstudium
Farbe Phänomene
Farbwirkung und -wahrnehmung
Zeichnen Perspektive
Punkt - Linie - Fläche
Räumlichkeit, Plastizität
Form und Gestalt
(Grundlagen der Produktgestaltung)
Flächengestaltung
Proportionslehre
Struktur
Reliefgestaltung
Kulturgeschichte Antike bis Mittelalter
Kenntnisse 2. Semester Aufbaustudium
Farbe Farbsysteme
Kontrastwirkungen
Raumveränderung
Formveränderung
Zeichnen Perspektive
Innenraum
Aussenraum
Naturstudium
Form und Gestalt
(Grundlagen der Produktgestaltung)
Volumengestaltung
Raumgestaltung
Projektaufgabe
Kulturgeschichte Mittelalter bis Industrialisierung
Anwendung 3 Semester Qualifikaktion
Produktgestaltung
Farbe
Anwendung der erlernten Gesetzmäßigkeiten in verschiedenen Projekten zu den Themen:
Objekt
Raum
Licht  
Zeichnen Entwurf
Skizze
Methoden der Darstellung
Kultur- und Designgeschichte Von 1900 bis heute
Segmente 4. Semester Examen
1 Recherche
Kulturgeschichtliche Einordnung
Ideenfindung, Experiment
Skizzieren
Entwerfen
Dokumentieren
2 Realisieren
Gesamtentwurf, Detail
Modellbau, Material
3 Fertigung
Dokumentation
Präsentation

Alle Studieninhalte werden praxisorientiert vermittelt. Sie erlernen die Fertigkeiten und Kenntnisse immer in Verbindung mit der Werkstatt. Hier findet das experimentelle Arbeiten statt. Sie lernen neue Materialien kennen und arbeiten berufsübergreifend. Das Prinzip lautet: Lernen nicht nur miteinander, sondern auch voneinander.


Zulassung

Bewerbung

Grundsätzliche Voraussetzung für Ihre Aufnahme zum (Volllzeit-) Werkstudium an der Werkakademie für Gestaltung Hessen ist die bestandene Abschlussprüfung in einem gestaltenden Handwerk. Des Weiteren müssen Sie sich an unserem internen Auswahlverfahren beteiligen.

Zulassung (ab 01.01.2017)

Für den Aufnahmetest werden jeweils am Anfang des Aufnahmejahres zwei Termine festgelegt; jeweils einer pro Halbjahr. Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung zum Werkstudium eine Einladung zu einem dieser Termine.
Für die Anmeldung verwenden Sie bitte unser Anmeldeformular.

Der Aufnahmetest besteht aus einer Entwurfsaufgabe; danach erfolgt ein maximal halbstündiges Fachgespräch. Bereiten sich bitte auf eine Schilderung Ihres bisherigen beruflichen Werdegangs sowie Ihrer Motivation für ein Gestaltungsstudium vor. Sofern Sie eine Mappe mit ausgeführten Arbeiten haben, bringen Sie diese bitte mit.

In der Regel erfahren Sie innerhalb einer Woche nach dem Aufnahmetest, ob Sie zum Studium zugelassen werden. Bei einer Zusage erhalten Sie direkt den Studienvertrag. Eine Voranmeldung für spätere Studiengänge ist natürlich auch möglich.

Haben Sie während Ihrer Ausbildung bereits an unserem Gestaltungs- Grundkurs „DesignBasics“ teilgenommen?
Umso besser; damit haben Sie Ihren Einstieg zum Werkstudium „GestalterIn im Handwerk“ an der Werkakademie für Gestaltung Hessen quasi in der Tasche. Für Sie erübrigt sich so der Aufnahmetest und Sie erhalten lediglich die Einladung zum Fachgespräch.

Sollten Sie zum Auswahlverfahren Fragen haben, können Sie uns gerne direkt ansprechen:
Tel: 0561 - 9596 – 333
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bewerbung und Zulassung zum/zur GestalterIn im Handwerk
Abschluss

GestalterIn im Handwerk

Sie legen eine Abschlussprüfung vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Kassel ab. Das Bestehen der Prüfung berechtigt zur Führung des Titels „GestalterIn im Handwerk" (Designer in the Skilled Craft).

  • Teil der Abschlussarbeit von Christopher Schwalenstöcker, Tischler
  • Abschlussarbeit von Benjamin Bark Tischler
  • Teil der Abschlussarbeit von Sven, Koch

Über Ihren Abschluss wird von der Handwerkskammer ein Zertifikat ausgestellt. Bestandteil für die Zulassung zur Abschlussprüfung sind die Leistungsnachweise, die in den einzelnen Fächern in jedem Semester erbracht werden müssen.

Weitere Vorteile:

  • Selbständigkeit nach Ausnahmebewilligung
  • Hochschulzugang
  • Bachelor-Anerkennung im europäischen Ausland
Hochschulzugang

Mit dem Gestalter im Handwerk an die Hochschule

Gesetzesnovelle eröffnet neue Karrierewege. Mit Bestehen der Gestalterprüfung erhalten die Absolventen den allgemeinen Hochschulzugang und können an allen hessischen Universitäten studieren, ohne an eine Fachrichtung gebunden zu sein.

Zum Gesetzestext

AFBG Förderung Meister-BAFöG

AFBG Meister-BAFöG

Bei Vollzeitlehrgängen erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Staat einen monatlichen Unterhaltsbeitrag zum Lebensunterhalt. Der Basisunterhaltsbeitrag bei Vollzeitmaßnahmen beträgt 708 Euro; der Zuschussanteil hierauf liegt nach Abzug des Pauschbetrages bei 50 Prozent.

Bei Vollzeit- und Teilzeitmaßnahmen ist zur Finanzierung der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren ein einkommens- und vermögensunabhängiger Maßnahmebeitrag in Höhe der tatsächlich anfallenden Gebühren, höchstens jedoch 15.000 € vorgesehen. Er besteht aus einem Zuschuss in Höhe von 40 %, im Übrigen aus einem zinsgünstigen Bankdarlehen.

Die Darlehen für den Unterhalts- als auch für den Maßnahmebeitrag sind während der Fortbildung und während einer anschließenden Karenzzeit von zwei Jahren - längstens jedoch sechs Jahre - zins- und tilgungsfrei. Beim sofortigen Bestehen des Examens nach der Weiterbildung besteht ein möglicher Erlass des Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungskosten von 40 Prozent.

Die Materialkosten für ein Meisterprüfungs-/ Examensprojekt werden bis zu 2000 Euro gefördert. 40% davon werden als Zuschuss ausgezahlt. Der Basisvermögensfreibetrag bei den Unerhaltsleistungen beträgt 45.000 Euro; die Erhöhungsbeträge hierauf für den Ehepartner und je Kind liegen bei 2.100 Euro. Die Einkommensfreibeträge im liegen für die TeilnehmerInnen bei 290 Euro, für den Ehepartner bei 570 Euro und je Kind bei 520 Euro.

Bezugsberechtigt sind HandwerkerInnen und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder IndustriemeisterInnen, TechnikerInnen, GestalterInnen im Handwerk, Fachkaufleuten, BetriebswirtInnen oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen. Ebenfalls können Bachelor- AbsolventInnen die Förderung beantragen.

Näheres hier zu erfahren Sie beim Studentenwerk Kassel oder bei uns.

Vom Meister- zum Aufstieg-BAFöG (PDF)

Stipendien - Begabtenförderung

Stipendien - Begabtenförderung

Gute Leistungen werden belohnt – auch bei der Werkakademie für Gestaltung Hessen. Die Kasseler Sparkasse, die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und die Handwerkskammer Kassel tragen durch finanzielle Unterstützung dazu bei, dass Sie ein Stipendium bekommen können.
Wie Sie Stipendiat werden? Fragen Sie uns. Wir erklären es Ihnen gerne auch persönlich.

Fragen Sie uns