Benjamin Bark Examensarbeit zum Gestalter im Handwerk - RINI - Modulares Polstermöbel

RINI - Modulares Polstermöbel

Benjamin Bark

Idee
Während meines Studiums an der Werkakademie entstand ein immer größer werdendes Verlangen nach Flexibilität im Wohnbereich sowie der Wunsch, gepolsterte Möbel zu gestalten.

Die Idee war es, ein Grundmodul zu entwerfen, bei dem Arm- und Rückenlehnen leicht montier- und demontierbar sein sollten. Zudem sollten diese gleichförmigen Grundmodule, welche die Sitzfläche ergeben, an allen Seiten untereinander zu verbinden sein, so dass es dem Verbraucher ermöglicht wird ganze Sitzlandschaften zu bauen oder mit wenig Budget klein anzufangen, um später problemlos zu erweitern.

Das Möbel sollte ein klassisches Erscheinungsbild bekommen und so machte ich mich an meine ersten Skizzen, Sitzpositionsermittlungen und Materialerprobungen.

Zusammenfassung
Das modulare Polstermöbel eignet sich für verschiedene Sparten der Polstermöbelverwendung:

Junges Wohnen
Für das junge Wohnen spielen die Anschaffungskosten eine erhebliche Rolle. Hierfür müsste die Produktion der Module in das Ausland verlagert werden und die Materialkosten durch Massenware gesenkt werden.

Lounge-Bereich
Für die Plazierung im Lounge-Bereich müssen die Stoffe eine hohe Resistenz gegen Verschmutzung aufweisen und widerstandsfähig sein. Da die Fußböden meist verschmutzt sind, sollte ein Polsterschoner verwendet werden. Dieser sollte so beschaffen sein, dass er in sich teilbar ist und an allen Außenflächen, die mit dem Boden in Kontakt kommen, an den Bezug geklettet werden kann.

Event-Bereich
Wie beim Lounge-Bereich sollten die Bezüge schmutz- und reibungsresistent sein und einen Polsterschoner besitzen. Hinzu kommt, dass die Anschaffungskosten eine große Rolle spielen, wie auch der Transport. Es ist möglich sechs bis acht Module auf eine Palette zu packen. Diese werden mit den Klettverbindern miteinander verbunden und als Block transportiert.

In allen Bereichen spielt die Wiederbeschaffungs- und Erweiterungsmöglichkeit eine erhebliche Rolle. Zusätzliche Optionen wie zum Beispiel Tischplatten zum festkletten an die Hauptmodule, passende Kissen und Lehnenerhöhungen machen das Ganze für den Nutzer noch interessanter und bieten mehr Spielraum.

  • Benjamin Bark Examensarbeit zum Gestalter im Handwerk - RINI - Modulares Polstermöbel 01 (Foto: Matthias Blumenstein)
  • Benjamin Bark Examensarbeit zum Gestalter im Handwerk - RINI - Modulares Polstermöbel 02 (Foto: Matthias Blumenstein)
  • Benjamin Bark Examensarbeit zum Gestalter im Handwerk - RINI - Modulares Polstermöbel 03 (Foto: Matthias Blumenstein)
  • Benjamin Bark Examensarbeit zum Gestalter im Handwerk - RINI - Modulares Polstermöbel 04 (Foto: Matthias Blumenstein)
Benjamin Bark, modulares Polstermöbel RINI mit Gruppe Studenten der Werkakademie für Gestaltung Hessen
Benjamin Bark, Tischler, Gestalter im Handwerk
Wahre Gestaltung ist kein äußerliches Verfahren, dass sich an einem Gegenstand anwenden lässt, sondern ein innerer Prozess, welcher sich im Objekt widerspiegelt.  Benjamin Bark, Tischler, Gestalter im Handwerk